Samstag, 25. Januar 2014

{Sweden} All things Swedish Part 2


Hej,

nach einer gefühlten Ewigkeit dachte ich, dass es mal wieder an der Zeit wäre, euch über ein paar Dinge zu erzählen, die in Schweden anders oder besonders sind. (Den ersten Teil findet ihr übrigens hier)

1 Autos:
Die Schweden fahren gerne große Autos, was wahrscheinlich damit zusammen hängt, dass diese sich bei Eis und Schnee einfach besser verhalten als ein kleines Auto und zudem die meisten eben große Kindersitze hinten im Auto haben.
Schweden lieben Volvo und Saab. Von neueren bis sehr alten Modellen ist hier alles zu sehen.
Im Winter ist Winterreifen Pflicht! Und diese haben zusätzlich zum griffigen Profil noch so eine Art Spikes eingearbeitet, was besonders bei glatten Straßen hilfreich ist, da man dort einfach einen besseren Gripp hat und ich diesen Sicherheitsaspekt bevorzugen würde, als zu sagen, dass sie die Straßen kaputt machen, denn das tun sie, ohne Frage, auch ein Grund, weswegen sie in Deutschland mittlerweile verboten sind

2 Essen:
Schweden haben verschiedene Accessoires, die bei keiner Fika mit Sandwiches, oder beim Frühstück fehlen dürfen.
Smörmesser, sind kleine Streichmesser, mit denen man sich Butter oder Margarine auf sein Brot streicht, für gewöhnlich benutzen alle das selbe Messer. Ob das nun besonders hygienisch ist und und von Vorteil für die Butter, wenn sich allerhand Krümel in ihr sammeln, sei dahin gestellt.
Außerdem lieben Schweden Käsehobel. Käse wird am Stück gekauft, nicht in Scheiben und so nimmt man den Käsehobel um sich die gewünschte Anzahl an Scheiben selber abzuhobeln.

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3 Systembolaget:
In einem normalen Supermarkt wird man kein alkoholisches Getränk mit mehr als 5 Prozent finden. Alles höher Prozentige muss im Systembolaget gekauft, werden. Ein vom Staat geführter Laden, in dem alle Spirituosen zu bekommen sind. Alkohol gibts dort aber erst mit 20 Jahren zu kaufen.

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4 Lebensmittel Einkauf:
Hier gibt es auch einige Besonderheiten, die mir so in Deutschland noch nicht aufgefallen sind. Es gibt die self scanner. Beim Eingang eines Shops zieht man seine Kundenkarte durch und bekommt dann einen Scanner zugewiesen um seine Sachen selber zu scannen. Am Ende des Einkaufs kann man dann an Countern entsprechend bar oder mit Karte bezahlen. Karte ist ach ein gutes Stichwort. Die meisten zahlen mit Kreditkarte, schon für kleine Beträge wie 2 Euro wird die Karte gezückt und ich habe noch in keinem Laden gesehen, dass man eine Mindestsumme für das Bezahlen mit Karte haben müsste.
Die Kassen der Lebensmittelgeschäfte sind so automatisiert, dass der Kassierer die Geldscheine nimmt und die dann eingezogen werden, während das Münzgeld in eine andere Vorrichtung gesteckt wird. Rückgeld wird akkurat auch entsprechend ausgespuckt. Die Kassierer kommen mit der Gesamtsumme des vorhanden Geldes nicht in Berührung was den Vorteil bei einem Überfall z.B. hat.

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5 Häuser und Wohnungen:
Häuser oder Wohnungen werden hier vorwiegend gekauft. Meistens hat man eine Art Kariere vor sich, das heißt man kauft eine kleine Wohnung zum Anfang, “visning”, das heißt, wenn man eine Wohnung verkaufen will, wendet man sich an einen Makler und dann wird die Wohnung oder das Haus ausgestellt. Zu festen Zeiten können Interessenten dann das Objekt besichtigen und dann nach Wunsch auch kaufen.
Vermietet wird eher selten und vor allem für Studenten ist das ein Problem, da Studentenwohnheime nicht an der Zahl vorhanden sind, wie es zum Beispiel in Deutschland der Fall ist.

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Kommentare:

  1. Sehr interessanter Artikel.. so zu lesen, was wie so anders ist ^^. Freu mich schon mehr zu lesen.

    LG Joella von www.joellas-day.de

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  2. Hört sich sehr interessant an, ich möchte auch mal nach Schweden.

    Liebst,
    Katja
    baglovin.de
    Lust auf eine Blogvorstellung?

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  3. Tolle Sachen! :) Wirklich mal was anderes zwischen den ganzen deutschen Sachen. Schweden scheint echt toll zu sein.
    Ich folge dir nun. vllt gefällt dir ja aber auch mein Blog?

    http://flawless-dandelion.blogspot.de

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  4. Toller Post! :) Moechte auch unbedingt mal nach Schweden. In Amerika wird auch meistens alles mit Kreditkarte bezahlt, da musste ich mich erst dran gewoehnen. :)

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