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Montag, 4. Juni 2012

Stamping Schablonen Overflow: Bundle Monster + Cheeky

Ich konnte nicht widerstehen und hatte mir bei Amazon.de das neue Cheeky Schablonen-Set, sowie das erste von Bundle Monster bestellt.
Bezahlt habe ich für beide etwa 45 Euro, am Mittwoch hatte ich die Bestellung aufgegeben, am Freitag bekam ich beide Sets, getrennt, mit DHL geliefert.

Ich war zunächst (was heißt hier zunächst, es ist Sonntag und ich weiß kann mich an den Motiven immer noch nicht satt sehen) total überfordert von der Anzahl der Motive und Schablonen und ich weiß bis jetzt noch nicht, welches Motiv ich als erstes verwenden soll.

Ich hab mal alle Schablonen in Sets fotografiert (ich kann ja nicht über 40 Schablonen einzeln hier rein stellen :-)) und nur meine Lieblinge etwas genauer für euch sichtbar gemacht.
[Zum Vergrößern auf die Bilder klicken]

Bundle Monster + Cheeky Stamping Schablonen

Bundle Monster



Cheeky



Und nun noch ein paar meiner Lieblinge:


CH 15 - HERZEN in allen Variationen!


CH 20 - Früchte! Besonders die Erdbeere und Kirschen finde ich toll!


CH 16 - Ein Cupcake!! Ganznagel Schablonen mit Blumen!


BM 19 - Ich mag das Blättermotiv! Leider sind die Ganznagel Schablonen sehr klein und mein Daumennagel irgendwie zu breit dafür...


BM 04 - Fishbone und Blätter


BM 14 - Cupcake, Eiskirstall, Glocke, Holly


BM 05 - Erdbeere, Blatt, Traubenrebe


BM 02 - Kussmund, Lollies


BM 15 - Peacock, Feder


BM 13 - Last but not least: Halloween Stuff: Spinne, Netz, Fledermäuse, Hexe auf dem Besen und noch ein Marienkäfer

Und so sieht es aus, wenn ich mir ein paar Skizzen für neue Designs mache:



Dienstag, 24. Januar 2012

DER GUGL - kleine Kuchen ganz groß

Ich bin ein Back Freak. Backen gehört zu meinen liebsten Beschäftigungen und ich sammle Backbücher.
Mein neuestes Exemplar ist Der Gugl - Feine Kuchenpralinen, ein Backbuch mit passender Form, um die süßen Kuchenpralinen nachzubacken.
Sind die nicht süß?

Ich liebe die passende Silikonform dazu :-) Und das nicht nur, weil sie so schön Pink ist.
Bei Amazon am Mittwoch Nachmittag bestellt und am Freitag Abend bei mir eingetroffen, wurde am Samstag gleich das erste Rezept ausprobiert.
Die Wahl viel auf "Gugl Honig - Mandel" zum einen weil ich Honig liebe und zum anderen, weil noch genug Mandeln von der Weihnachtsbäckerei übrig waren.

Der Teig ließ sich problemlos zubereiten und sollte dann eine Stunde stehen. Da erlebte ich die erste Überraschung, der Teig war ziemlich zäh und hart und ich musste ihn mühevoll mit den Händen in die Förmchen drücken. Zudem reichte der Teig nicht für die 18 Förmchen, sondern nur für 16.

Dann kam die Form in den Backofen und das Endergebnis sah danach so aus:

Ziemlich süß und ziemlich lecker sahen sie aus, zudem roch es in der Küche sehr yummy, leicht nach Karamell. ♥

Leider hab ich die Gugls zu lange im Ofen gelassen, daher wurden sie etwas hart, doch der Geschmack war unglaublich und ein großes Plus. Nach Honig, Karamell, Mandeln, eine tolle Kombination und wird sicherlich noch einmal nachgebacken!

Dann ist mir aufgefallen, jeder Punkt 1 bei den Rezepten beinhaltet, den Ofen vorzuheizen, nur, wenn ich den Teig eine Stunde ruhen lassen soll, ist die Anordnung vielleicht etwas falsch, denn wer heizt schon seinen Ofen eine Stunde lang vor?
Leider wirkt dies für mich ein wenig lieblos und zu standartisiert, ohne auf Details zu achten.

Noch zum Buch selber, es sind auch viele aufwändigere Rezepte drin, bei denen man nicht alle Zutaten zu Hause hat, zudem sind ein Großteil der Rezepte mit frischen Früchten des Frühjahrs/Sommers, somit kann ich diese leider erst in ein paar Monaten ausprobieren, aber dann gibts Gugls satt!

Nichts desto trotz bin ich froh, das Buch gekauft zu habe, da ich beim Durchblättern viele tolle Rezepte gesehen habe, die ich jetzt nach und nach ausprobieren werde :-)
Weiteres Plus, die vielen tollen Fotos im Buch regen an, die Gugls sofort alle auszuprobieren, zudem gibt es eine Unterkategorie mit Soßen, Kompott und Eierlikör, welche zu den Gugls dazu serviert werden können und so hat man auch ein tolles Dessert.

Montag, 12. Dezember 2011

It´s beginning to look like Christmas...

In Anbetracht der Tatsache, dass es nur noch 12 Tage bis Weihnachten sind und 19 Tage in diesem Jahr habe ich mir nun ein paar Gedanken zu diesem Monat gemacht...

Wenn ich an den Dezember denke, kommen mir Begriffe wie Schnee, Vorweihnachtszeit, Advent und Adventskranz, Adventskalender, Weihnachten und Familienfeiern und das Ende des Jahres in den Sinn:

Schnee:
Wer träumt nicht von einem Weihnachtsfest mit Schnee? Schnee gehört für mich einfach zu Weihnachten dazu, deswegen würde ich diese Jahreszeit auch nie im Warmen oder auf der Südhalkugel verbringen.
Letztes Jahr hatte es bei uns am heiligen Abend angefangen zu schneien und am nächsten Tag war die Landschaft mit einer Schneeschicht bedeckt. Ob wir dieses Jahr auch so viel Glück haben? Ein Blick aus meinem Fenster in den Regen und auf das Thermometer, welches 8°C anzeigt, lassen mich zweifeln.
25.12.2010

Vorweihnachtszeit:
Ich bin ein Deko-Fan! Ich dekoriere Ende November pünktlich vor dem ersten Advent gerne meine Weihnachtssachen. Ich bevorzuge es zum einen Skandinavisch in Rot und Weiß aber auch sehr verspielt und vor allem liebe ich Schneekugeln in allen Variationen.
Ich liebe Weihnachtssongs, von Whams "Last Christmas" zu Melanie Thorntons "Wonderful Dream" bis zu den klassischen Advents- und Weihnachtsliedern "Stille Nacht", "Es ist ein Ros entsprungen" oder "Macht hoch die Tür". (Schon damals im Schulchor hab ich mich gefreut, wenn wir endlich die Weihnachtslieder einstudiert haben) Mein absoluter Favorit ist aber Bruce Springsteens "Santa Claus is coming to town"!
Ich liebe geschmückte Fenster und Vorgärten, dies macht den, Jahreszeitlich gesehen, dunklen Monat, in dem sich der Tag mit der längsten Nacht befindet, zum strahlensten und hellsten Monat des gesamten Jahres.
Aber es ist doch schon unglaublich, dass die meisten Menschen für diese relativ kurze Zeit so viel Aufwand betreiben.

So hier zur Einstimmung mal ein Teil meiner Weihnachtsdeko :-)

alles von Yankee Candle teils noch zu bekommen und zwar hier bei Andreasshoppe

Glas und Rentierchen von IKEA



Advent und Adventskranz:
Advent heißt ja bekanntlich Ankunft und diese Wochen vor Weihnachten sollen uns auf die Ankunft Jesu Christi vorbereiten. Um dies zu verdeutlichen gibt es hier in Deutschland den Adventskranz, jeden Sonntag zünden wir eine weitere Kerze an (unglaublich, dass gestern schon der 3. Advent war, in 2 Wochen ist Weihnachten schon wieder vorbei).

Adventskalender:
Obwohl ich nun bereits Mitte 20 bin macht meine Mama meinem jüngeren Bruder und mir jedes Jahr einen Adventskalender mit tollen kleinen Geschenken. 24 mal ein Geschenk auszupacken ist wundervoll. Ich bin dabei mich zu revanchieren und so bekommt sie nun auch einen Kalender mit kleinen Geschenken.

Weihnachten und Familienfeiern:
Hhm, manchmal frage ich mich, ob die kleinen Kinder den Sinn hinter Weihnachten heute noch verstehen oder ob es in unserem Zeitalter wirklich nur noch um den Konsum geht (wenn man einem bekannten Elektronikfachmarkt glauben darf wird "Weihnachten unterm Baum entschieden" und es geht nur noch darum, das tollste, beste, teuerste Geschenk zu bekommen).
Ich persönlich freue mich darüber, die Tage mit meiner Familie verbringen zu können, über kleine Aufmerksamkeiten, die mit Bedacht ausgesucht wurden. Ich selber mache anderen auch gerne eine Freude, mache mir Gedanken darüber, was anderen gefallen könnte.
Aber um es nochmal zu erwähnen, wir feiern an Weihnachten die Geburt Jesu Christi, der in einem einfachen Stall geboren worden war, neben Esel und Ochsen, und in einer Krippe, ausgefüllt mit Stroh, lag.
Ob wir dran glauben oder nicht, das ist der Grund. Was mich nun zu der Frage führt, wenn wir nicht dran glauben, haben wir dann einen Grund, Weihnachten zu feiern oder ist das Ganze dann nicht vielmehr sinnlos und ohne Grundlage und wir feiern einfach nur aus Tradition oder um dem anderen die teuersten und größten Geschenke zu machen?
Aber ist es nicht vielmehr diese gewisse Magie und der Zauber der heiligen Nacht und des Weihnachtsmorgens, welche Weihnachten zum für uns heute bedeutendsten Fest machen? Der Glaube an etwas, das wir nicht greifen können, aber uns das Fest der Liebe beschert?

DVD Tipp: Wer an den  vorhandenen, aber nicht sichtbaren Zauber der heiligen Nacht glaubt: Der Polarexpress!

Sylvester oder das Jahr geht zu Ende:
Und jedes Jahr sagen wir uns wieder "man ist das Jahr schnell vorbei gegangen" und "für das neue Jahr nehme ich mir Folgendes vor ..." oder "nächstes Jahr wird alles anders". Wirds wahrscheinlich nicht, genauso wie die guten Vorsätze zum neuen Jahr nicht eingehalten werden. Aber man könnte sich zumindest nach Weihnachten bis Sylvester, "zwischen den Jahren", über das vergangene Jahr Gedanken machen und Revue passieren lassen oder ein persönlices Fazit ziehen.

Nun möchte ich zum Abschluss eine Sache los werden, so sehr ich den Dezember, die Vorweihnachtszeit, die Freude auf Weihnachten, Sylvester, das neue Jahr liebe, ich verbinde mit dem Dezember auch die traurigsten und bittersten Tage, die ich hatte, als mein Opa am 12.12.2007 auf Grund einer Tumorerkrankung gestorben ist. Wenn ich heute an seinem Todestag daran denke, kann ich es nicht glauben, dass es bereits vier Jahre her ist und wir doch einfach weiter leben und für mich dieses Unbegreifliche immer noch nicht greifbar ist.
Es gibt Momente, da steht die Welt still und wenn sie sich weiter dreht ist nichts mehr, wie es war.

In loving memory


Samstag, 3. Dezember 2011

Buchvorstellung: Jenny Downham Bevor ich sterbe

Mein letztes Buch, das ich gelesen habe, möchte ich euch heute vorstellen:
Jenny Downham - Bevor ich sterbe, bekommt ihr bei Amazon oder bei Weltbild, als Taschenbuch für ca. 9 Euro.

Zum Inhalt:
Tessa ist 16 Jahre jung und leidet bereits seit 4 Jahren an Leukämie. Eine Chemotherapie lehnt sie ab, da sie die Nebenwirkungen vermeiden will und nicht verträgt. Die Diagnose, die sie nun zu Beginn des Buches bekommt beinhaltet nichts positives. Aber sie stellt sich ihrem Schicksal und legt eine Liste an mit Dingen, die sie vor ihrem Tod noch erleben oder ausprobieren will; Drogen, Sex, einen ganzen Tag nur "Ja"-sagen, Unerlaubtes (Ladendiebstahl, Fahren ohne Führerschein) tun. Unterstützung findet sie dabei bei ihrer besten Freundin, eine der wenigen Bezugspersonen, die sie durch ihre Krankheit noch hat und ihrer Familie, vor allem von ihrem Vater, bei dem sie nach der Trennung ihrer Eltern mit ihrem jüngeren Bruder Cal lebt.
Doch dann geschieht etwas, womit Tessa nicht gerechnet hat, sie verliebt sich in den Nachbarsjungen Adam, kann und darf sie sich verlieben, wenn sie bald sterben wird?

Sprache - Ausdruck - Stil:
Das Buch liest sich sehr flüssig und wurde aus der Sicht der Hauptperson Tessa, in der Ich-Form geschrieben. Man bekommt so Eindrücke in Tessas Gefühlsleben und in ihre letzten Monate.
Die Autorin schreibt in einer sehr unsentimentalen und nüchtern analysierenden Sprache. Sie bemüht sich teilweise Jugendsprache anzuwenden und bedient sich stellenweise sehr krasser Ausdrucksweise (mir teilweise zu bemüht und unpassend).

Gedanken zum Thema - meine Meinung:
Die Geschichte und Thematik des Buches bewegt einen, sie regt zum Nachdenken an; was wäre, wenn ich selber in der Situation wäre? Wie würde ich meine letzten Tage, Wochen, Monate verbringen wollen? Welche Wünsche hätte ich noch, wie würde meine eigene Liste an Dingen aussehen, die ich noch erledigen wollen würde?
Und was passiert, wenn man die große Liebe seines Lebens gefunden hat und dann totkrank ist? Darf man sich dann verlieben? Ist es nicht vielmehr verantwortungslos gegenüber sich selber und dem anderen gegenüber, der sich in einen verliebt und dann in naher Zukunft wieder Abschied nehmen muss?

Das Buch rührte mich stellenweise zu Tränen, denn nicht zuletzt durch den Titel und den Beginn des Buches kann man schon zu einem frühen Zeitpunkt davon ausgehen, dass die Hauptperson Tessa nicht überleben wird und das Ende des Buches wohl gleichgesetzt ist mit ihrem Tod. So empfinde ich es auch als sehr bewegend, wie sie sich Anweisungen für ihre Angehörigen nach ihrem Tod überlegt, wo und wie sie beerdigt sein will oder welche Musik gespielt werden soll.
Mir gefällt, dass im Buch nichts beschönigt wird, man weiß, dass Tessa sterben wird, hat vielleicht Mitleid mit ihr, dennoch stört ihr teilweise sehr egoistisches Verhalten, indem sie einfach das Auto ihres Vaters klaut und ans Meer fährt oder aus dem Krankenhaus verschwindet und ihre Familie in Sorge lässt. Ebenso stößt ihr grobes, zickiges, launisches oder auch arrogantes Verhalten auf. Gut, man könnte argumentieren, sie wird sterben, daher ist es ihr egal wie sich verhält, sie wird ihr Leben verlieren, will und kann nicht mehr zu allen nett sein, will ehrlich sein, nichts beschönigen, sich nicht verstellen, sie hat nichts mehr zu verlieren. Vielleicht steckt hinter diesem abwehrenden Verhalten ihre Angst vor dem Tod, ihre Angst zu sterben, ihre Familie, ihre beste Freundin, Adam zu nahe an sich heran zu lassen und diese aber mit der Situation allein zu lassen. Dennoch, ihr Vater kümmert sich aufoperungsvoll um seine Tochter, hat seine Arbeit für sie aufgegeben und erst zum Schluss, kurz vor Tessas Tod, lässt sie ihn an sich heran. Vielleicht ein versöhnliches Ende und ein Abschied nehmen.

Schlussfazit:
Bewegendes Buch mit bewegenden Themen zum Nachdenken, darüber, wie man sich selber in so einer Situation verhalten würde, wenn man krank wäre, oder einen Angehörigen so verlieren würde.