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Mittwoch, 29. Januar 2014

{Photography} Sun & Snow is always a wonderful combination

 

Hej,

in der letzten Zeit habe ich euch ja einige Fotos aus dem verschneiten Schweden gezeigt. Heute gehts weiter damit, doch dieses Mal sind alle Bilder bei Sonnenlicht entstanden, was noch viel bezaubernder wirkte.

Die Welt wirkt irgendwie so magisch mit Sonne und Schnee. Die einzelnen Schneekristalle funkeln im Sonnenlicht, als wären sie die teuersten Schmuckstücke. Und dennoch kostet es nichts, als Zeit, raus in die Natur zu gehen und die verschneite Landschaft zu genießen.

 

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Mittwoch, 15. Januar 2014

{Photography} Welcome back old friend


Hi there,
 
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seit letzten Freitag ist er doch nun endlich hier in Stockholm angekommen! Der Winter!

Ich kann es nicht oft genug sagen, dass der Winter, neben dem Herbst zu meiner liebsten Jahreszeit gehört. Besonders wenn es kalt ist und schneit, was ja bei uns in Deutschland vor allem in der ersten Jahreshälfte vorkommt (ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann wir das letzte Mal Schnee an Weihnachten in Deutschland hatten, mir sind vor allem die letzten Weihnachtsfeste bei nahezu tropischen Temperaturen und Regen in Erinnerung, aber auch eisige Kälte im Februar, als wir bis zu -20°C hatten).

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Vielleicht wollte ich deshalb auch nach Schweden, weil es mir nichts ausmacht, ewigen Winter zu haben, in dem es an manchen Tagen nicht wirklich Tag wird, aber auch den Sommer hier zu erleben, der relativ humane Temperaturen von um die 20-25°C hat und in dem die Nächte so unglaublich kurz sind. Aber hier ist es noch dunkel nachts im Sommer. Ich möchte noch einmal erinnern, dass Stockholm relativ weit im Süden Schwedens ist (südlich der Hauptstadt liegt etwa 1/3, nördlich 2/3 des Landes).
Nicht nur, dass wir frostige Temperaturen haben, den ganzen Tag ist es unter 0 Grad Celsius, nein, am Samstag Morgen war alles in puderzuckriges Weiß gehüllt. Seither hat es zwar nicht mehr geschneit (im Endeeffekt waren es vielleicht rund 10-15cm Schnee), aber  durch die Kälte bleibt der Schnee natürlich liegen und schmilzt nicht weg. Dazu sei aber erwähnt, dass es sich hierbei um eine relativ trockene Kälte handelt, es kommt einem meist nicht so kalt vor, und man kann sich mit Leggings unter den normalen Hosen und einem Langarmshirt als Unterhemd sehr gut draußen aufhalten.

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Wenn ihr euch vielleicht erinnern könnt, hat es bereits am 2. Advent Wochenende schon einmal geschneit. Der Schnee war dann aber relativ schnell weg geschmolzen, da es wieder sehr warm wurde. Über die Weihnachtstage war es hier auch unverhältnismäßig warm, also gar nicht dem Klischée der weißen Weihnacht und “In Schweden hat es an Weihnachten Schnee!” entsprechend. Diese Aussage galt zumindest nicht für Stockholm und alles was südlich davon liegt.

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Am Samstag Morgen habe ich meine freie Zeit genutzt, um einen kleinen Spaziergang durch die verschneite Gegend zu machen. Es gibt einfach nichts schöneres, als in frisch gefallenem Schnee zu gehen, den Weg dort zu betreten, wo noch niemand zuvor ging und erste Fußabdrücke zu hinterlassen (oh, wie poetisch, nicht wahr?!). Der Schnee macht alles so viel angenehmer und sanfter, irgendwie ruhiger, er hat selbst diesen grauen Tag erstrahlen lassen und auch die Kinder waren draußen im Schnee toben.

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Wie ist das bei euch? Liebt ihr Eis, Schnee und Kälte oder sehnt ich euch den Frühling und Sommer herbei?

Samstag, 28. Dezember 2013

So war mein Weihnachten–Von Geschenken, Weihnachtsessen und dem Sinn des Festes

Hallo!
Ich hoffe, ihr hattet ein genau so tolles Weihnachtsfest, wie ich!
Ich habe die Zeit mit meiner Familie sehr genossen, wir haben lecker gekocht und gegessen, ich hatte Zeit zu relaxen, viel zu schlafen und zu relaxen.

Dieser Post besteht aus zwei Teilen: Zunächst einem Monolog meinerseits (von wem denn auch sonst) und dann aus Bildern meines Weihnachtsfestes. Wer also nicht an meinen Gedanken interessiert ist, sondern viel mehr an meinen Geschenken und was es alles zum Essen gab, sollte jetzt einfach nach unten scrollen!

Wie jedes Weihnachtsfest gibt es bei uns bestimmte Traditionen, dazu gehört der Besuch auf dem Friedhof und der Christmette, und genau in diesen Momenten möchte ich daran glauben, dass vor über zweitausend Jahren ein Baby geboren wurde, welches wir heute als Erlöser und Heiland feiern. Und ist es nicht seltsam, dass ein kleines Baby Geburtstag hat und wir dafür aber die Geschenke bekommen? Dass viele gar nicht mehr wissen oder es noch nie gewusst haben, warum Weihnachten überhaupt gefeiert wird.

Bin ich religiös oder glaube ich an Gott? Wie hat unser Dekan in seiner Predigt uns gefragt: “Spielt Gott in Ihrem Leben eine Rolle?” Für ihn selber würde Gott keine Rolle in seinem Leben spielen, er wäre vielmehr der Regisseur seines Lebens. Vielleicht hat er damit recht, aber würde das dann bedeuten, dass wir den Verlauf unseres Lebens gar nicht mehr in der Hand hätten, sondern uns jemand anderes führt? Könnten wir dies dann nicht als Entschuldigung nehmen, da wir selber nicht verantwortlich für unsere Taten und unser Handeln wären?

Ich glaube nicht an die katholische Kirche, auch wenn meine Eltern mich katholisch taufen ließen. Aber es wäre beruhigend und irgendwie eine Sicherheit, würde es Gott geben. Jemanden, an den wir uns wenden könnten, mit all unseren Sorgen und Problemen. Jemand, der uns seinen Sohn geschenkt hat, der die Schuld der Menschen auf sich genommen hat, um uns zu erlösen?

Und ja, würde mich direkt jemand fragen: “Glaubst du an Gott?” Ich würde ohne zu zögern mit “Ja!” antworten.


Nach der Kirche (Ich liebe es, ohne Ausnahme, Weihnachtslieder zu singen und dem Weihnachtsevangelium nach Lukas zu lauschen, auch wenn ich es mittlerweile fast auswendig kann) feiern meine Eltern, mein Bruder, meine Oma und ich bei uns daheim, es gibt Fondue, weil es wenig Aufwand macht und allen schmeckt. Danach gibt es die Bescherung. Es wird viel geredet und gelacht, die Stimmung ist sehr relaxed.

An Weihnachten selber waren meine Eltern und ich alleine, am 2. Weihnachtsfeiertag, waren meine Oma, mein Bruder und seine Freundin zum Essen da. Ich liebe es, mit meiner Familie zusammen zu sein, da ich nur wenige Tage hier in Deutschland bin und am Montag ja wieder nach Stockholm zurück fliege. Gerade Weihnachten ist für mich ein Grund nach Hause zu kommen, um das Fest mit meiner Familie zu verbringen, auch wenn ich sehr gerne in Schweden bei meiner Gastfamilie bin.

Aber ehrlicherweise habe ich jetzt nach Weihnachten zu einen kleinen Blues und ein Tief, denn meine Tage hier neigen sich dem Ende zu und gerade jetzt hab ich am wenigsten Lust, wieder nach Schweden zu fliegen, obwohl ich mich natürlich freue, die Kids und ihre Eltern wieder zu sehen, werde ich wahrscheinlich ein paar Tage brauchen, um wieder in den Alltag hinein zu finden. Und gerade Weihnachten zeigt mir, wie wichtig mir meine Familie ist, dass ich sie vermisse, auch wenn ich mich im Ausland sehr wohl fühle.
Auch sehne ich mich nach jemandem, der auf einer Beziehungsebene eine Rolle für mich spielt, auch wenn das in meiner momentanen Situation sehr schwer ist.

Ein paar Eindrücke von meinen letzten Tagen möchte ich euch heute in ein paar Bildern zeigen!

Deko
Ich liebe Deko zu jeder Jahreszeit, doch besonders an Weihnachten gehört ein festlich gedeckter Tisch, ein schön geschmückter Christbaum und Kerzenlicht einfach dazu. Da das Wohnzimmer meiner Eltern in Lila Tönen gehalten ist, sind auch die Kugeln dieses Jahr lila in einer Kombination mit silber gewesen, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Sonst ist ROT natürlich DIE Farbe an Weihnachten, ohne die für mich gar nichts geht. Ob klassisch als Weihnachtsstern rote Servietten zum Essen. Diese Farbe symbolisiert so viel für mich: Festlichkeit, Wärme, Liebe. Keine andere Farbe passt besser zu diesem Fest, an dem wir die Geburt Jesu Christi feiern.

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Food
Über meine liebe zum Essen und besonders zu Desserts muss ich eigentlich nichts mehr sagen, doch noch lieber als es zu essen, fotografiere und koche ich! Es ist einfach wunderbar, tolles Essen herzustellen und gemeinsam im Kreise der Familie zu essen!
Salat mit Lachs, Wachtelein-Spiegelei und Granatapfel vom 25.12. – Dessert vom 25.12. geeister Christsstollen - Dessert vom 26.12. von der Freundin meines Bruders gemacht, so lecker und sooo wunderschön angerichtet Herz – Salat mit Feta, Orangen & Granatapfel vom 24.12. – Fondue vom 24.12. – Dessert vom 24.12. Gingerbreadmousse – Bunter Dessertteller vom 24.12. – Rinderfilet mit Schalottensauce, Mandelbällchen & Gemüse vom 25.12.
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Presents
Ich weiß nicht, ob ich lieber verschenke oder beschenkt werde. Aber es macht mir schon sehr viel Spaß, Geschenke für andere auszusuchen und dann schön zu verpacken und wenn sich der oder die beschenkte darüber freut, freue ich mich genau so sehr.
Ein paar meiner Geschenke möchte ich euch zeigen, das Benefit und OPI Set habe ich mir selber geschenkt Smiley mit geöffnetem Munddenn, ja, das bin ich mir wert!

Buch mit schwedischen Weihnachtsrezepten – Benefit & OPI Geschenkset – Tupper Schüsseln – Pflegesets & Lipbalm – Mütze in Neonpink – Pittsburgh Penguins Jersey von Sidney CrosbyHerz

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Wie habt ihr die letzten Tage verbracht? Habt ihr etwas besonderes gemacht? Über welches Geschenk habt ihr euch am meisten gefreut?

Und ja, ich habe diesen Post mitten in der Nacht verfasst, wobei, irgendwo auf der Welt wird es Nachmittag oder Morgen sein und irgendwie läuft im Hintergrund noch ein Eishockey Spiel und dennoch fühle ich mich in der Nacht meistens am Produktivsten.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Christmas in Skansen


Wie sich einige meiner treuen Leser vielleicht erinnern können, war ich im September zum ersten Mal im Skansen, einer Art Freilichtmuseum & Tierpark, in Stockholm.

Jetzt am 3. Adventssonntag hatte ich noch einmal die Gelegenheit vor Weihnachten dem Museum einen Besuch abzustatten und den Weihnachtsmarkt zu besuchen.
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Irgendwie gibt es noch so viel, was ich machen möchte (und euch auch noch hier auf dem Blog zeigen will, z.B. auch das Rezept für die Lussebullar, die wir extra für Lucia am letzten Freitag gebacken haben), bevor ich am Mittwoch Vormittag nach Hause fliege, aber irgendwie läuft die Zeit davon und ich habe praktisch nur noch 2 Tage zur Verfügung einige Weihnachtsgeschenke zu besorgen und nach Stockholm zu fahren, und die Stadt zur Vorweihnachtszeit zu genießen.

Während wir letztes Wochenende noch tollen Schnee hatten, sah es dieses Wochenende schon anders aus. Es regnete am Sonntag und es war nicht gerade das beste Wetter für eine Freiluftaktivität. Dennoch waren erstaunlich viele Menschen im Skansen und das schon am Vormittag.

Der Weihnachtsmarkt im Skansen selber bietet eine Auswahl an lokalen Spezialitäten zum Essen und Trinken, Handarbeit, Dekoration, Floristik, und anderer Geschenke.

Ein paar Impressionen möchte ich euch heute zeigen:
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Neben dem Weihnachtsmarkt konnte ich es natürlich auch nicht lassen, den Tieren einen Besuch abzustatten. Vor allem die Elche, Rentiere und Bären hatten es mir ja bei meinem ersten Besuch angetan. Nur hab ich natürlich zunächst nicht bedacht, dass die Bären ja Winterschlaf halten. Wie in der freien Natur ist das auch hier so, aber dafür habe ich zum ersten Mal Füchse gesehen! Ich liebe es, den Tieren einfach nur zuzusehen und könnte da stundenlang meine Zeit verbringen, nur leider hat es in Strömen geregnet.
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